Fordern Sie Ihr Geld für überhöhte Schlossöffnungen zurück

Fordern Sie Ihr Geld für überhöhte Schlossöffnungen zurück Strafrechtlich gesehen dürfte es sich bei Verlangen überhöhter Gebühren bei Notöffnung um Wucher handeln (§ 291 StGB). Zivilrechtlich ist der Vertrag sittenwidrig, so dass überzahlte Beträge zurückgefordert werden können. Die übliche Vergütung liegt zwischen 60 EUR und 100 EUR (an Sonn- und Feiertagen mit Zuschlag). In 95% der Fälle ist ein Fachmann in der Lage, ohne Materialeinsatz (neuer Zylinder usw.) die Tür zu öffnen, da sie in der Regel nur zufällt. Die Anwaltskosten, sowie die Gerichtskosten richten sich nach dem Streitwert und setzen sich bei einer Schlüsseldienstrechnung von 500,- Euro wie folgt zusammen: Gerichtskosten: 3 x 35 EUR = 105 EUR Anwaltsgebühren: Verfahrensgebühr: 58,50 EUR Terminsgebühr: 54,00 EUR Hinzu kämen Postpauschale (20 % der Gebühren) sowie Mehrwertsteuer. Wenn man den Rechtsstreit verliert, zahlt man dieselben Kosten des Gegenanwalts. Gewinnt man hingegen, so hat der Verlierer alle Gebühren und Auslagen zu tragen. Erstattet man Strafanzeige und führt die Staatsanwaltschaft ein Verfahren bis zur Anklage, so kann man als Geschädigter einen Adhäsionsantrag im Strafverfahren stellen, also Schadenswiedergutmachung beantragen. Dafür zahlt man keine Gerichtsgebühren. Zum Adhäsionsverfahren hat das Bundesverfassungsgericht in einer Entscheidung vom 27. Dezember die Opferrechte gestärkt und ausgeführt (BVerfG, 2 BvR 958/06 vom … Fordern Sie Ihr Geld für überhöhte Schlossöffnungen zurück weiterlesen