Verbraucherschutz.de

Warnung vor SVG1 Intermedia AG ltd.

23.03.2012 1 Kommentar

Ein Verbraucher schrieb uns:

Guten Tag!!!

Leider bin ich im August letzten Jahres einer Firma namens SVG 1 auf den Leim gegangen und jetzt trudeln ständig Rechnungen und Einschreiben von Inkassounternehmen ein. Aber kurz zur Geschichte:

2010 habe ich eine Werbeannonce in einem Gesundheitsführer geschaltet, der im PLZ Gebiet 96317 verteilt wurde.
8/2011 kam ein Anruf von einer Firma (nicht die Firma von Gesundheitswegweiser, was ich leider erst im Nachhinein erkannt habe), ob ich Interesse hätte, eine weitere Anzeige zu schalten, die ich mit “Nein” beantwortet habe. Die Dame am Telefon sagte, dass sie dass schriftlich bräuchte und hat mir ein Fax geschickt (siehe Anhang). Leider habe ich das Ganze nicht gut gelesen und habe es unterschrieben zurückgemailt. Naja, dann kam Rechnung, Mahnungen und heute schließlich ein Inkassobrief, den ich nicht angenommen habe. Ich habe einmal Widerspruch (Anhang) eingelegt, per Email und per Einschreiben. Allerdings glaub ich nicht, dass sich der Geschäftsführer namens A. Salman die Mühe macht und so was liest.

Fakt ist dass ich nicht zahlen werde. Das wären dann immerhin um die 2000,-Euro.

http://www.vdp-anzeigen.de/vorsichtfalle/warnhinweise/index.php

http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/rheingau/landkreis/11063548.htm

Hier ein paar Infos zu der Firma die ich im Netz gefunden habe. Mit dem VDP hatte ich auch schon Kontakt und die sagten mir, dass ich bloß nicht bezahlen soll.

Können Sie mir weiterhelfen? Soll ich einen Anwalt einschalten oder erledigen sich solch dubiose Geschäfte von allein? Was kann schlimmsten Falls passieren?

Bin da etwas ratlos.

Gruß

Nachstehende Kündigung habe ich an die SVG1 geschrieben:

SVG1

General Görgü Pophofstr. 95

BG 9300 Dobrich

Sehr geehrte Damen und Herren,

durch unerlaubte Telefonwerbung Richtlinie 2002/58/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12.7.2002 über die Verarbeitung personenbezogener Daten und den Schutz der Privatspähre in der Elektronischen Kommunikation und arglistiger Täuschung (BGB § 123) aus Ihrem Hause, fechte ich hiermit Ihren Anzeigenauftrag vom ………an.

Ihre „Firma“ ist bereits polizeilich bekannt und somit werde ich keine Zahlungen an Sie leisten.

Sollten Sie dennoch weiterhin Mahnungen schicken oder ähnlichen Kontakt zu mir suchen, werde ich dem mit angemessenem Rechtsbeistand entgegenwirken.

 

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1 Kommentar

  1. Gänseblümchen schreibt am 18.02.2013 um 12:21

    Masche ist uns bekannt von diversen anderen Anbietern aus dem Ausland, Vorsicht bei Laufzeit von 2 Jahren oder Bezug auf angeblichen Altvertrag!

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