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Lassen sich “raffgierige” Ärzte vor den Karren der Versicherungen spannen?

Artikel erstellt am Sonntag, 11 Dezember 2011 1 Kommentar

Es ist allgemein bekannt, dass sich Versicherungsgesellschaften gerne bei Schadenregulierungen “etwas” Zeit lassen.

So ist uns ein Fall bekannt geworden, dass die Sparkassendirektversicherung einen KFZ Schaden mit Körperverletzung seit über eineinhalb Jahren hinauszögert. Nun wollte man noch ein Gutachten in der Uni Klinik Eppendorf erstellen lassen. Dort wurde ein Termin mit Chefarzt Dr. Wiesner vereinbart, der diesen “finanziellen” Auftrag, trotz Auslastung gern annahm. Der Patient musste auf einer Linie gehen, ein paar Kniebeugen machen und wurde dann lediglich noch mit einem Maßband vermessen. Das war alles.  Für diese Prozedur musste der Patient 2,5 Stunden im Wartezimmer sitzen. Danach erfuhr der Patient, dass er jetzt 3 Monate auf das Gutachten warten muss, weil Dr. Wiesner ja sooo viel zu tun hat. (Warum nimmt er dann diesen Auftrag an? Unserer Meinung hätten andere Ärzte dieses Gutachten gern zeitnah erstellt). 3 Mal wurde um telefonischen Rückruf für eine Erklärung gebeten. Doch dafür hat Dr. Wiesner natürlich auch keine Zeit. Auf Anfrage, warum er diesen Auftrag überhaupt angenommen hat, antwortete die Sekretärin nur “schulterzuckend”, dass sie dazu mal lieber nichts sagt.  Die Sparkassendirektversicherung freut sich, denn sie kann den Fall nun wieder für lange Zeit zurückstellen. Wieder einmal sind die Verbraucher bzw. Geschädigten die Dummen.

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1 Kommentar »

  • schmalzino hat geschrieben:

    Es ist an der Zeit auch durch die Verbraucherschutzministerin Gesetze zu bringen, die den Versicherungsnehmer im Leistungsfall schützen und nicht die Millardäre der Versicherungsunternehmen. Hatten am Gebäude eine Brandstiftung und klagen bereits jetzt zwei Jahre auf Zahlung, erhoffe mir auch am Landgericht keine Rechtssprechung, empfinde den Richter sehr versicherungsnah. Es werden sinnlos Gutachten erstellt, die mit der Sache eigentlich nichts zu tun haben. Bestes Beispiel: 1. Sachverständige wird bestellt, nach ca. 6 Wochen teilt er mit, das er nicht mehr vereidigter Sachverständiger auf Grund seines Alters ist. Nun 2. Sachverständige, dieser ging erstmals in Urlaub und nach weiteren glaube 8 Wochen, stellte dieser Sachverständige fest, das er gar nicht über die notwendige kompedenz verfügt. Nun hatte ich selbst Sachverständige angerufen und einen glücklicherweise dabei, der auch freie Kapazitäten hatte. Dieser wurde dann vorgeschlagen aber vom Richter nicht akzeptiert, nun hatte der Richter mittlerweile den 3. Sachverständigen, dieser bekam im September die Unterlagen und wir haben nun nächste Woche den ersten Besichtigungstermin. <Wenn das alles nicht so traurig wäre, dann waäre es ene super Schmierenkomödie. Aber in Deutschland regieren die Mächtigen Großen Reichen und nicht unsere Politiker. Da war meine kleine DDR mit ihrem kleinen Zivilgesetzbuch ehrlicher und sauberer als das veraltete BGB, wo immer wieder Lücken gesucht werden durch die man versucht zu entwischen, was für solche großen Unternehmen natürlich auch kein Problem ist. Aber alle sollten wieder mal daran denken, das auch ein Volk alles nur bis zu einem gewissen Maße aushält. Die Revolution in der DDR kam auch nicht aus heiteren Himmel. Ich finde es total erbärmlich wie man zusehen muß, wie man vernichtet wird, von denen, denen man monatlich Beiträge entrichtet hat für den Fall, man hat mal einen Schaden. Den hat der Geschädigte nun zweimal, den tasächlichen Schaden und den Schaden leider allianz versichert zu sein.

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